Was macht einen Routenplaner so besonders?

Was ist ein Routenplaner und wo liegt der Unterschied zu einem Motorrad-Navi?

Einen Routenplaner kannst du dir vorstellen wie eine digitale Landkarte. Mit dieser kannst du Zuhause oder allgemein im Vorfeld deine Route planen. Da das, im Gegensatz zur alten herkömmlichen Landkarte digital passiert, und du dementsprechend keine viel große, umständliche Karte auseinanderfalten musst, macht es deine Urlaubsplanung schon im Vorfeld angenehmer. Gerade wenn du in deine Route einige wichtige Besichtigungspunkte, sogenannte points of interest (POI), einbinden möchtest, ist eine individuelle Routenplanung von Vorteil.  Bei manchen Programmen kannst du deine Route anschließend abspeichern und auf ein Navigationsgerät speichern.

Im Gegensatz dazu funktioniert dein Motorrad-Navi ganz anders. Kurz gesagt, leitet dein Motorrad-Navi dich per Satellitenberechnung und Berechnungen von deinem Startpunkt zu deinem Ziel. Dabei hast du die Möglichkeiten zwischen unterschiedlichen Streckentypen zu wählen, möchtest aber meist eine lange und kurvenreiche Strecke fahren. Diese Strecke wird am Navi direkt geplant. Wobei das kein wirkliches Planen ist, da das Navi dir keine unterschiedlichen Möglichkeiten zeigt, wie deine Strecke aussehen kann, sondern diese eben nur berechnet. Bei einem Routenplaner hat du manchmal auch die Möglichkeit, dir per Satellit, die unterschiedlichen Strecken und Straßentypen im Vorfeld anzusehen. Durch Ansagen wirst du direkt navigiert und musst nur aufpassen dass du auch richtig fährst.

Was muss ein Routenplaner alles können?

Dein Routenplaner ist so programmiert, dass er dir verschiedene Strecken-typen zeigt.

Diese können variieren zwischen längste und kürzester Strecke, kann aber auch eine Fahrt auf der Autobahn beinhalten oder dir die aktuellen Baustellen mit ihren Umleitungen anzeigen. Da die Strecke im Vorfeld am PC geplant werden kann, brauchst du bei der Fahrt kein Internet mehr um die aktuellen Meldungen abrufen zu können. Auch ist es kein Problem eine Route durch verschiedene Länder zu planen. Stell dir das mal mit einer Landkarte vor. Zusammengefasst kann der Routenplaner wählen zwischen:

  • langer und kurzer Strecke
  • kurviger Strecke
  • Baustellen und Umleitungen
  • besondere Streckenanforderungen.

Mit welchem Motorrad-Navi kann ich auch am PC meine Strecke planen?

Bei unseren Recherchen haben wir herausgefunden, dass der Motorrad-Navi Hersteller Garmin ein sogenannten Basecamp anbietet. Dieses ist sowohl für Windows als auch für IOS Betriebssysteme entwickelt worden und kostenlos. Jedoch solltest du, wie bei jedem Programm darauf achten, dass dein PC die Anforderungen erfüllen kann. Basecamp ist ein eigenständiges Programm für deinen Computer, mit welchem du zuhause am PC eine Route beziehungsweise Strecke planen kannst. Dabei hast du verschiedene Möglichkeiten. Zum Beispiel kannst du dir Karten anzeigen lassen, Routen planen, Wegpunkte und Tracks markieren und sie dann auf das Gerät übertragen. Über die Funktion zum Erstellen von Tracks können Sie die geplante Route verfolgen und Höhenunterschiede anzeigen. So lässt sich die Schwierigkeit der Wander- oder Radtour besser abschätzen.

Du kannst für den nächsten Ausflug die perfekte Route durch eine schöne Landschaft planen, und dabei sicherstellen, dass das Navigationsgerät dich an bestimmten Wegpunkten vorbeiführt, das sind die oben beschriebenen points of interest.

Du kannst vergangene und bereits geplante Routen und Tracks wiedergeben und das Adventure speichern und über eine Datenverbindung an andere weitergeben. Das ist super, wenn du mit mehreren Freunden unterwegs bist, so sind alle auf dem neuesten Stand und es kann sich keiner verfahren.

Das Basecamp hat auch Topografische Kartendaten zur Verfügung. Diese werden dir auf deinem Computer in einer 2D- oder 3D-Ansicht angezeigt. Dazu gehören auch Höhenlinien und Höhenprofile.

Wenn du kreativ sein möchstest und mit deinem Routenplaner ein kleines Fotoalbum erstellen? Das geht auch, denn du hast die Möglichkeit, Fotos mit sogenannten Geo-Tags zu versehen und sie dadurch bestimmten Wegpunkten zuzuordnen und kannst die genaue Umgebung an jeder Position sehen. Anschließend kannst die Fotos auf ein anderes Gerät übertragen, sie veröffentlichen oder an Freunde und Familie senden, sodass diese in Zukunft ohne Probleme deine Lieblingsorte aufsuchen können.

Doch nicht nur Garmin hat so eine Funktion, auch der Hersteller TomTom zieht gleich. Dieser Service heißt MyDrive.

Hier kannst du deine Route sowohl anhand eines Straßennamens in einer Stadt als auch anhand POIs planen lassen. Über den Bereich Routenplaner bekommst du Vorschläge über angesagte Strecken in deiner Nähe, sowie Tips der besten Strecken in deinem Bundesland beziehungsweise in ganz Deutschland. Genau wie bei Garmin ist dieser Service kostenlos und kann per Datenverbindung auf ein Navi geladen werden.

Alternativ kannst du im Internet auch so eine Route planen. In manchen Fällen geht das auch per Smartphone App. Diese speichert dann die angelegte Route und kann auf dem Motorrad aufgerufen werden.

Was sind in Bezug auf Routenplanung POIs (points of interest)?

Point of Interest (POI) („interessanter Ort“) ist ein Begriff im Zusammenhang mit Navigationssystemen und Routenplanern.

Sie sind punkthafte Geoobjekte, die für den Nutzer einer Karte oder eines Navigationssystems Bedeutung haben könnten. Die übereinstimmenden Objekte in der realen Welt wurden für die vereinfachte Darstellung und für eine günstigere Datenverarbeitung zu Punkten generalisiert. Üblicherweise wird dir eine große Anzahl von Punkten zu verschiedenen Themengebieten, sogenannten Kategorien, angeboten. Sowohl die Datendichte und räumliche Abdeckung als auch die Anzahl unterschiedlicher Kategorien richten sich dabei nach deiner Art der Anwendung und deinem Bedarf.

Was sind Kategorien und wonach richten sie sich?

POI-Kategorien können an der Befriedigung des täglichen Bedarfs orientiert sein oder sich mit reisespezifischen Bedürfnissen befassen.

Dazu gehören Orte wie zum Beispiel eine Gastronomie, verschieden Unterkünfte (wie Hotels oder Jugendherbergen), Tankstellen, Bankautomaten oder Parkplätze beziehungsweise Parkhäuser. Andere Kategorien können Points of Interest zu Anlaufstellen in dringenden Situationen anbieten. Dazu gehören zum Beispiel Autowerkstätten, Apotheken oder Krankenhäuser. Sie können auch für touristische Attraktionen und Freizeitangebote sthen, wozu unter anderem Kinos, Sportstadien, Museen und andere Sehenswürdigkeiten zählen, aber auch geschichtlich wichtige Häuser und Plätze innerhalb einer Stadt gehören in diesen Bereich.

Die Lage eines POIs ist durch seine Lage auf der Erdoberfläche durch eine geographische Koordinate genau beschrieben. Dadurch kann ein Point of Interest auf einer Karte als Icon dargestellt werden. Zudem können für jeden POI Zusatzinformationen, wie zum Beispiel Beschreibung, Öffnungszeiten, Postadresse und Telefonnummer, hinterlegt werden.

Auch mit Multimedia-Informationen wie Fotos, Audiodateien und Videoclips können die Punkte angereichert werden. Je nach Ausstattung bieten Navigationssysteme zusätzliche Optionen, visuell oder akustisch auf solche Orte hinzuweisen, wenn man sich ihnen nähert. Bei den meisten Navigationsgeräten hast du die Möglichkeit, deine Strecke anhand einer Reihe POIs zu planen, bei den meisten können diese auch übersprungen werden.


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